
Selbstbewusstsein Aschaffenburg - Tipps & Infos
Wie bekomme ich mehr Selbstbewusstsein? Wie steigere ich mein Selbstbewusstsein? Diese Fragen stellen sich viele Menschen!
Ein hohes Selbstbewusstsein steht als positives Selbstwertgefühl eines Menschen.
In besonderem Maße als selbstbewusst ist auch gerade diejenige Persönlickeit, die sich wertschätzend und offen Gruppen gegenüberstellt.
Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen, Selbstwert, Selbstsicherheit und Überzeugungskraft basieren auf der Vernetzung unserer Sinne, Gefühlszuständen, unserer Kommunikation, körperlichen Reaktionen sowie unserer eigenen Geisteshaltung.
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Mehr Selbstbewusstsein Aschaffenburg:
- Selbstbewusste Menschen akzeptieren sich mit ihren Stärken und Verbesserungspotentialen. Sie setzen ihre Stärken so ein, um bewusst ihre Ziele zu erreichen
- Ein starkes Selbstbewusstsein repräsentiert die eigenen Wachstumspotentiale und äußere Schwierigkeiten als Herausforderungen, anstatt als unüberwindbare Grenzen
- Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein, werden nur von wenigen Selbstzweifeln geplagt, sondern haben eine positive Meinung von sich.
Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein Aschaffenburg:
- Genau hinschauen: Verschaffen Sie sich Klarheit, weshalb Sie sich mehr Selbstbewusstsein wünschen.
- Wertschätzendes Handeln: Gehen Sie liebevoll mit sich um. Somit steigern Sie Ihre Selbstakzeptanz.
- Gescheiter scheitern: Intelligente Selbstakzeptanz kann dann geschehen, wenn Sie sich annehmen wie Sie sind. Erst recht, wenn die Dinge mal nicht gleich klappen.
- Eigenlob stimmt: Feiern Sie sich und Ihre Erfolge.
- Selbstsicherheit kommt aus dem Inneren: Nehmen Sie sich für Ihr Selbst jeden Tag einige Minuten Zeit. Werden Sie sich dadurch mehr Ihrem Selbst bewusst.
- Barrierefreiheit: Befreien Sie sich von Altlasten und fangen Sie an zu entrümpeln. Beginnen Sie in Ihrem Keller – dieser steht im Übrigen für Verdrängtes in das Unterbewusstsein. Lösen Sie sich von komatös aufrechtgeerhaltener Freundschaft. Ihnen steht sofort mehr Energie für Ihr Selbstbewusstsein zur Verfügung.
- Durchsetzungskraft und Selbstvertrauen: Beginnen Sie Vertrauen in Ihre Entscheidungen zu setzen und führen Sie somit ein selbstbestimmtes Leben.
- Geschickt kontern und kongruent abgrenzen: Prüfen Sie bitte genau was Ihnen gut tut. Trauen Sie sich auch zu sagen: „Ich stehe nicht zur Verfügung“. Ihr Selbst – bewusst – Sein wird dadurch weiter wachsen.
- Eigene Stärken stärken: Fragen Sie Freunde und Bekannte was sie besonders an Ihnen schätzen. So kommen Sie schnell mit ressourcenvollen Zuständen in Kontakt. Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein.
- Ihr Selbstsicherheitstraining: Notieren Sie sich Ihre Erfolgserlebnisse und machen Sie Ihr Selbstbewusstsein zu einem Erlebnisexkurs.
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Aschaffenburg
Dieser Artikel beschreibt die unterfränkische Stadt Aschaffenburg; zu dem gleichnamigen Psychologen siehe Gustav Aschaffenburg.
Die Hochschulstad Aschaffenburg [aˈʃafənˌbʊɐ̯k] (lokal: Aschebersch [ˈaʒəˌbɛːʃ]) ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken und Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main. Mit seinen knapp 70.000 Einwohnern ist Aschaffenburg größte Stadt der Region Bayerischer Untermain und nach Würzburg die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken. Die Stadt ist Sitz des Landratsamtes Aschaffenburg und der Hochschule Aschaffenburg. Aschaffenburg gilt als das Tor zum Spessart und hat wegen seines milden Klimas auch den Beinamen Bayerisches Nizza.
Geschichte [Bearbeiten]
Mittelalter [Bearbeiten]
Ascaffaburc (Burg am Eschenwasser nach dem Flüsschen Aschaff) genannt, wurde im 5. Jahrhundert von den Alemannen gegründet, erste Siedlungshinweise finden sich bereits aus der Steinzeit. Deutsche Briefmarke (1957) zur Tausendjahrfeier Aschaffenburgs Seit dem 10. Jahrhundert (erste heute bekannte urkundliche Erwähnung im Jahre 957) bis zum Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 gehörte Aschaffenburg zum Mainzer Kurfürstentum und war damals die Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. Das vom Erzstift Mainz weltlich beherrschte Territorium war im gesamten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit sehr stark fragmentiert und der größte zusammenhängende Teil („Oberes Erzstift“) befand sich um Aschaffenburg herum im Bereich des heute so genannten Bayerischen Untermain. Deshalb war die Stadt ein bedeutender Verwaltungssitz und häufiger Aufenthaltsort der Erzbischöfe und Kurfürsten. Im Jahre 975 wurde mit dem Bau der Stiftskirche St. Peter, später St. Peter und Alexander, begonnen. 989 ließ der Erzbischof von Mainz, Willigis, eine Holzbrücke über den Main bauen. Um 1122 befestigte der Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken die Siedlung. 1144 erhielt Aschaffenburg das Marktrecht und 1161 Stadtrechte. 1346 bestätigt Erzbischof Heinrich von Mainz die Privilegien der Stadt.[3]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
Von 20.000 deutschen Unternehmen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHT) wurde Aschaffenburg auf Platz 3 der besten Wirtschaftsstandorte gewählt. Als Standortstärken wurden „Nähe zum Kunden“, „Verkehrsinfrastruktur“, „Bildungseinrichtungen“ und „Hochschulkooperationen“ angegeben. Aschaffenburg weist eine Verkehrsanbindung über die A3 auf, die tangential die Stadt im Norden berührt und von jedem Ort der Stadt in nur wenigen Minuten über drei Auffahrten erreicht werden kann. Der Rhein-Main Flughafen in Frankfurt ist rund 30 Auto-Minuten entfernt. Zudem besteht eine Zugverbindung nach Frankfurt am Main. Es existiert ein Binnenhafen. Textil Der Raum Aschaffenburg war eines der traditionellen Zentren der deutschen Textilindustrie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren rund 35.000 Personen in der Region in dieser Branche beschäftigt. Die arme Bevölkerung im Spessart verdiente sich mit Heimarbeit als Zulieferer für die Fabriken ein dringend benötigtes Zubrot. Durch die Globalisierung und die Verlagerung von lohnintensiven Branchen in Billiglohnländer wurden in der Region viele Arbeitsplätze in der Fertigung abgebaut, die Unternehmen sind aber weitgehend noch vor Ort und ziehen überregional Kunden durch ihren Fabrikverkauf an. Holz und Papier Bedingt durch den Holzreichtum des Spessarts war Aschaffenburg traditionell auch Zentrum der Papierindustrie. Die beiden Werke der früheren Papierwerke Waldhof Aschaffenburg (PWA) gehören heute zur Südafrikanischen Sappi Gruppe bzw. der schwedischen SCA. In den Betrieben werden Verpackungs- und Sanitärpapiere hergestellt. Anfang 2007 hat das Unternehmen Pollmeier Massivholz auf dem Aschaffenburger Hafengelände (Bayernhafen) ein neues Sägewerk in Betrieb genommen, in dem 180 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Die Investitionssumme betrug rund 150 Millionen Euro. Dies war der größte industrielle Neubau in der Stadt seit 1954. Die Stadt erwartet dadurch Impulse für Forstwirtschaft und Waldbesitz sowie die Schaffung weiterer Arbeitsplätze bei Zulieferunternehmen. Metall und Elektro Zwei große Werke der Automobilzulieferindustrie sind in der Stadt Aschaffenburg ansässig, die in weltweit tätige Konzerne integriert sind. Dazu kommen weitere Zulieferer in der Stadt und in der Region. In Aschaffenburg befindet sich der Hauptsitz der Linde Material Handling GmbH, einer 100prozentigen Tochter der KION Group, Wiesbaden, die weltweit zweitgrößter Hersteller von Gabelstaplern und anderen Flurförderzeugen ist. Weitere Zulieferer und Dienstleister aus der Fahrzeugbranche befinden sich in der Umgebung Aschaffenburgs. Auch die Hochschule Aschaffenburg ist in der Fahrzeugbranche engagiert. In der Region siedeln sich auch viele Unternehmen für Mess- und Regeltechnik an. An Bedeutung gewinnen die Unternehmen für Informationstechnologie und Softwareberatung. Bekannte ansässige Unternehmen in Aschaffenburg und Umgebung sind zum Beispiel: DPD, Linde Material Handling, Kaup, TRW, TAKATA Petri, Nintendo Deutschland, Adler-Moden, SAF-Holland, SCA, PSI, E-on Netz und Modler. Gesundheit Insgesamt gibt es im Stadtgebiet von Aschaffenburg über 789 Krankenhausbetten, die sich auf drei Krankenhäuser verteilen (Klinikum Aschaffenburg „Am Hasenkopf“, Hofgartenklinik, Frauenklinik am Ziegelberg). Es gibt 133 Fach- und 26 Allgemeinärzte, sowie 68 Zahnärzte und 38 Apotheken, die das Angebot vervollständigen. Soziales Obwohl zwei Stadtteile als sozial schwächer gewertet werden, gelten diese nicht als soziale Brennpunkte. Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise gering. Ein verhältnismäßig hoher Anteil der Bevölkerung besteht aus ausländischen Mitbürgern. Für ältere Menschen gibt es in der Stadt sechs Alten- und Pflegeheime, die Platz für 730 Bewohner bieten. Hinzu kommen 266 seniorengerechte Wohnungen und ca. 220 Möglichkeiten für betreutes Wohnen in vier verschiedenen Einrichtungen. Die Initiative Sozialnetz Aschaffenburg, stellt Informationen über Beratungseinrichtungen, Behörden, Organisationen, Vereine und kirchliche Einrichtungen im Hinblick auf soziale Fragen bereit.
Verkehr [Bearbeiten]
Schienenverkehr [Bearbeiten] Der Hauptbahnhof Aschaffenburg wird seit 2005 renoviert. Der Haltepunkt Aschaffenburg Hochschule. Aschaffenburg ist durch Aschaffenburg-Hauptbahnhof (Regional- und Fernverkehr), den Hafenbahnhof (nur Güterverkehr) sowie die Bahnhöfe Obernau, Hochschule und Aschaffenburg-Süd (nur regional) an das Schienennetz angebunden. Es bestehen zahlreiche Nah- sowie Fernverkehrsmöglichkeiten. Es ist außerdem vorgesehen, einen zusätzlichen Schienenhaltepunkt am Viadukt in der Goldbacher Straße einzurichten. Mitte 2009 begann mit dem Abriss der bestehenden Bahnhofsgebäuden der Neubau des Hauptbahnhofs.
Hafen [Bearbeiten] Bayernhafen Aschaffenburg Der Bayernhafen Aschaffenburg ist das größte Gewerbegebiet am Bayerischen Untermain und gehört zur Bayernhafen Gruppe. Neben der Containerumverladung zwischen Straße, Schiene und Wasser liegt der Schwerpunkt in den Bereichen Logistik, Versorgung und Recycling. Im Jahr 2005 konnte der Hafen seinen Güterumschlag um fünf Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen erhöhen. Der Hafen liegt an der transeuropäischen Wasserstraße Rhein-Main-Donau. Von 1886 bis 1938 war der Hafen von Aschaffenburg eine der Anlaufstellen der Kettenschifffahrt auf dem Main.
Straßen [Bearbeiten]
Aschaffenburg ist über drei Anschlussstellen an die A 3 angebunden (Aschaffenburg-Ost, Aschaffenburg-Zentrum (vormals -West) und Aschaffenburg-West (vormals Stockstadt). Über die A 3 gelangt man nach Frankfurt am Main (etwa 40 Kilometer entfernt) und Würzburg (etwa 80 Kilometer entfernt). Durch Aschaffenburg verlaufen die Bundesstraßen B 8 und B 26, die auch den Mautausweichverkehr von der A 3 durch die Stadt leiten. Die B 469 tangiert die Stadt im Westen. Der südliche Endpunkt der Bundesautobahn 45 Aschaffenburg-Dortmund liegt bei Aschaffenburg. Im Augenblick wird in Aschaffenburg ein Innenstadtring erbaut, über den man nach Fertigstellung schneller sein Ziel erreichen soll. Der Ring führt einmal um die Innenstadt herum und wird im Stadtteil Damm geschlossen werden. Teile des Rings sind bereits im Betrieb. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2011 geplant.
ÖPNV [Bearbeiten] Innerhalb des Stadtgebietes fahren insgesamt 15 Buslinien der Stadtwerke Aschaffenburg im 15-, 20-, 30- und 60-Minutentakt. Der Landkreis Aschaffenburg, der Landkreis Miltenberg sowie einige hessische Ziele werden durch fünf Linien der KVG und durch zwölf Linien der VU angefahren. Mit weiteren vier Bahnlinien der Deutsche Bahn AG, bildet sich die Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain, die VAB. Nachts und sonntags gibt es außerhalb der Busfahrzeiten einen Service von Anrufsammeltaxis, mit denen man jedes Ziel erreichen kann, das sonst durch die Busse der Stadtwerke angebunden ist.
Flugplatz [Bearbeiten]
Der Flugplatz Aschaffenburg befindet sich etwa 10 km entfernt im Bereich der Gemeinde Großostheim. Auf dem südlichen Gebiet des Stadtteils Obernau (Gewerbegebiet Bollenäcker) befindet sich außerdem der Segelflugplatz Altenbachtal, dieser grenzt direkt an der Gemeindegrenze zu Sulzbach am Main im Landkreis Miltenberg – Grenze ist der Altenbach.
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Selbstbewusstsein
Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird. Nach allgemeiner Auffassung ist dieser Begriff zuerst in der Philosophie definiert worden. Er spielt aber auch in der Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft stets eine bedeutende Rolle. Der Begriff Selbstbewusstsein hat mehrere Bedeutungsebenen. Es gibt ein Selbstbewusstsein des Individuums, aber auch ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein. Zum einen wird darunter das aktive durch innere Denkvorgänge herbeigeführte Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden. Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Auch eine passive Zuschreibung, die Attribuierung durch andere denkende Lebewesen der Gruppe, führt zum Erkennen und Definieren der eigenen Person bzw. Persönlichkeit.
Definition [Bearbeiten]
Selbstbewusstsein heißt das Bewusstsein seiner selbst. Umgangssprachlich wird Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl einer Person oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden. Hohes Selbstansehen gilt demnach als großes Selbstbewusstsein. Es ist immer auf einen Werthorizont und - in anerkennender oder nicht anerkennender Weise - eine wertende Umgebung bezogen: Im ersten Fall wird das Selbstbewusstsein durch Eigenschaften und Fähigkeiten bestimmt, die den je allgemein geltenden Wertvorstellungen in mehr oder minderer Weise entsprechen; selbstbewusst ist, wer sich im Hinblick auf diese anerkannt fühlt. Selbstbewusst sein meint hier ein für gewöhnlich vorkritisches soziales Selbstwertgefühl, das man hat oder nicht und das durch Aneignen sozial erwünschter Eigenschaften (etwa besseres Erscheinungsbild durch Schönheitsoperationen) oder Fähigkeiten (Erlernen weiterer Sprachen oder Erhöhen der Selbstverteidigungsfähigkeit durch das Erlernen von Kampfsportarten) gesteigert oder im Fall des Misslingens verringert werden kann. Als in besonderem Maße selbstbewusst gilt aber auch gerade derjenige, der sich als Individuum der wertkonformen Gruppe gegenüberstellt. Die affirmative (positive) Konnotierung im allgemeinen Sprachgebrauch des Begriffs verstellt den reinen Wortsinn: ein Modus des Selbstbewusstseins ist so etwa nicht nur der Stolz, sondern auch die Scham.
Selbstbewusstsein in der Philosophie [Bearbeiten]
Nach Kant [Bearbeiten]
Selbstbewusstsein entsteht durch Beobachtung und Reflexion seiner selbst oder anders ausgedrückt: des eigenen Ich, der eigenen Persönlichkeit. Der sich selbst Betrachtende ist hierbei gleichzeitig Objekt und Subjekt. Kant: „'Ich bin mir selbst ein Gegenstand der Anschauung und des Denkens' ist ein synthetischer Satz a priori und der Grundsatz der Transzendentalphilosophie.“ (Vorlesungen über Metaphysik). „Der synthetische Satz: daß alles verschiedene empirische Bewußtsein in einem Selbstbewußtsein verbunden sein müsse, ist der schlechthin erste und synthetische Grundsatz unseres Denkens überhaupt.“ (Kritik der reinen Vernunft; Abschnitt: Deduktion der reinen Verstandesbegriffe)
Nach Hegel [Bearbeiten]
In einer seiner bedeutendsten philosophischen Schriften, der Phänomenologie des Geistes, vor allem im berühmten Kapitel „Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewusstseins; Herrschaft und Knechtschaft“ führt Hegel aus, dass das Selbstbewusstsein als Ergebnis der Anerkenntnis durch den Anderen sich herausbildet, und sich in Abhängigkeit eines Gegenüberstehenden formt bzw. verwandelt. Hegel beschreibt das Selbstbewusstsein als die Summe der Erfahrung der Dialektik von Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit, bildlich in Form eines Konflikts um Anerkenntnis zwischen Herr und Knecht. „Ich ist der Inhalt der Beziehung und das Beziehen selbst.“ und „In dem Bewusstsein, das auf sich selbst reflektiert, sind sich Subjekt und Objekt gleich.“ (Phänomenologie des Geistes)
Selbstbewusstsein in der Geschichtswissenschaft [Bearbeiten]
Ein kollektives Gruppenselbstbewusstsein wurde von Hegel in seiner Schrift „die Philosophie der Geschichte“ beschrieben. In diesem Werk beschreibt er unter anderem die Entwicklung des kollektiven Selbstbewusstseins von Völkern und ihren Zivilisationsstufen. So behauptet Hegel, dass „das unglückliche Bewusstsein der römischen Kaiserzeit“ in das Christentum gemündet sei, und dass das kollektive Selbstbewusstsein des Christentums „die Vorstufe der Vernunft“ sei.
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